Stadttore, Brunnen, Mariensäule (Pestsäule)

Unteres (kleines) Tor
Dieses Tor ist ein Teil der Stadtbefestigung und schließt
an das Schloss an. Es wurde im Jahr im Rahmen
der Umbauarbeiten am Schloss errichtet.
Vor dem früheren, tiefer liegenden gotischen Tor war
ursprünglich ein Wassergraben mit einer Zugbrücke.
Durch das untere Tor verlässt man die Stadt über das Teichufer
des „Štěpnický rybník“ in Richtung Zentralparkplatz.






Oberes (großes) Tor
Das Obere bzw. Große Tor bildeten zwei Durchfahrt-Türme
auf beiden Seiten des Wassergrabens. Das bisher erhaltene
äußere Tor ist ein einstöckiges mit Sgraffiti geschmücktes Gebäude
aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts.
Oberhalb der Mitte der Durchfahrt befindet sich eine fünfblättrige
Rose mit der Jahreszahl 1629, die sich wahrscheinlich auf die Zeit
der Renovierung des Walls bezieht. Etwas höher stand noch ein Tor,
welches 1833 abgerissen wurde.
Die Stelle, an der dieses Tor stand, ist durch die Verengung
der Palacký Straße erkennbar. Die Brücke zwischen den Toren
über den Wassergraben war ursprünglich eine Holz- oder
eine Zugbrücke. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts
durch eine Steinbrücke ersetzt.








Befestigung, Wall, Wassergraben
Man sollte zuerst das mittelalterliche Abwehrsystem der Stadt beachten, dessen Teile man bis heute in Teltsch zu sehen bekommt. Zu diesem gehörten einige Wasserflächen - also Teiche, die bis zum zusammenhängenden Wallstreifen reichten. In Teltsch ist es der Teich „Štěpnický rybník“, der am nördlichen Ende der Stadt an den „Ulický rybník“ anschloss. Heute sind die beiden Teiche durch den Bach im Schlosspark verbunden.
Der erhaltene Teil des Walls ist vom Teichufer des „Ulický rybník“ und von der Hradební Straße zu sehen. Der Wall wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich ca. 9m hoch, im 17. Jahrhundert auf 10,5m erhöht und mit einem Sims abgeschlossen. An der südöstlichen Seite der Stadt wurde der Wall in der ursprünglichen Höhe erhalten. In der Hradební Straße wurde eine kleine Pforte erhalten,
die zum Wasser führte. Es war neben den Toren die einzige Stelle an der
der Wall offen war.
Im Südosten waren die Teiche mit einem Graben verbunden. An der Innenseite des Grabens war die Burgmauer verdoppelt und mit einem Zwischenraum, genannt Zwinger, versehen. Zusätzlich war sie auf der Grabenseite mit runden Wehrtürmen verstärkt. Den ältesten erhaltenen romanischen Wehrturm kann man von der Straße „Krátká u Horní brány“ sehen, den heute seichteren Graben kann  man in der Straße „Na Parkáně“ entlang spazieren.
Die Steinbrücken über den Wassergraben entstanden erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach dem Durchbruch des Walls
(ggü. der Straße „Na můstku“) bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts (ggü. Der ehemaligen Synagoge).




Die Fläche des Stadtplatzes schmücken auf der Osthälfte zwei Brunnen und eine Pestsäule.

Unterer Brunnen mit der Statue der heiligen Margareta
schmückt den Platz an seiner Ostseite und wurde zu Zeiten des Zacharias von Neuhaus aus Holz errichtet.
Seine heutige Gestalt aus Stein stammt aus dem Jahr 1611. Die Statue der heiligen Margareta, der Stadtpatronin, stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und hat laut der Überlieferung die Gestalt eines teltscher Mädchens.







Oberer Brunnen

entstand später und war ursprünglich auch aus Holz.
Zu seiner heutigen Gestalt mit der Statue des Silenos
mit dem kleinen Dionysos im Arm wurde der Brunnen
1827 umgebaut.









Mariensäule (Pestsäule)

Die Mariensäule steht in der Mitte des Stadtplatzes und wurde in den Jahren 1716-1720 vom Erbe der teltscher Bürgerin Zuzana Hodová
(sie lebte im Haus Nr. 52), die der Stadt 1.000 Gulden hinterließ,
erbaut. Der Urheber der Säule ist der Bildhauer David Lipart z Brtnice
der mit dem Steinmetz František Neuwirt zusammenarbeitete.
Den Sockel schmücken die Heiligen Johannes Nepomuk, Jakobus, Francisco de Xavier, Rochus, Sebastian und der Schutzengel.
Im Innenraum ist die heilige Rosalia,von der anderen Seite
Maria Magdalena. An der Spitze der Wolkensäule steht
Maria auf der Erdkugel.
Lipart hat auch die Statue der heiligen Margareta am Unteren
Brunnen überarbeitet, weil sie den Teltschern zu unförmig schien.
 







Die Pumpe am Stadtplatz
Das Nutzwasser holten die Teltscher ab der Mitte des 16. Jahrhunderts
aus den zwei nahen Brunnen. Das Wasser wurde dahin mit der von
Zacharias von Neuhaus errichteten Wasserleitung von den Teichen
oberhalb Teltschs geleitet.
Die Pumpe stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie hatte bestimmt Vorgängerinnen aus Holz. Da nicht alle Häuser mit eigenen Brunnen ausgestattet waren, diente diese Pumpe bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts den Bewohnern des Stadtplatzes und der nahen Straßen als Hauptquelle für Trinkwasser.
Allerdings war sie zusätzlich zur Quelle der lebensspendenden Flüssigkeit auch eine Stelle zum Austausch der alltäglichen Freuden und Sorgen der Stadtbürger.








Übersetzung: Zdenka Weickmann

VLOŽIL: Jana Nováková (13.10.2012) , UPRAVIL: Jana Nováková (15.06.2014)
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